, Präsidium (Scherer Martin)

Generation Z

Unisono 3/2021 berichtet über die Masterarbeit von Yves Chapuis (MG Lyss). Die Erkenntnisse aus der Umfrage zur Gerneration Z dürfte für die Zukunft der Vereine von Bedeutung sein. Insbesondere muss die Art der Kommunikation des Nachwuchses beim Werben berücksichtigt werden.

Einige Musikantinnen und Musikanten können sich an die Online-Umfrage im Mai 2020 erinnern. Sie werden im Bericht vielleicht sogar ihre Antworten oder die eigene Einschätzung wiederfinden. Die Erkenntnisse der Masterarbeit sind für die Zukunft der Blasmusik von Bedeutung. Gerade für unsere Arbeit mit dem Nachwuchs müssen die Merkmale, Motivationen und vor allem die Kommunikationsmedien dieser Generationen bekannt sein.

 

Yves Chapuis

Die Generation Z im Blasmusikwesen.
Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten Blasmusikvereine einen hohen Stellenwert in vielen Ortschaften. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation drastisch verändert und viele Vereine kämpfen heute gegen einen anhaltenden Mitgliederschwund. Als Gründe für die Probleme wird häufig angegeben, die Jungen hätten zu viel zu tun, seien nicht mehr bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren und hätten zu viele alternative Freizeitangebote. Diese Begründungen sind symptomatisch für die passive Haltung, die durch viele Vereine eingenommen wird: An sich selbst etwas verändern wollen die wenigsten. In meiner Masterarbeit untersuche ich am Beispiel der Musikgesellschaft Lyss, wie sich die Generation Z (Jahrgang 1995 bis 200) in der deutschschweizer Blasmusikszene sieht.

Wer Interesse an der Masterarbeit von Yves Chapuis hat, schreibt an yves.chapuis@blasmusikderzukunft.ch oder informiert sich auf blasmusikderzukunft.ch.